Sportzahnmedizin

Die Sportzahnmedizin wird häufig auf Zahn-Traumatologie reduziert. Studien haben gezeigt, dass Zahnmediziner im Bereich der Traumatologie erhebliche Wissens-Defizite aufweisen. Der Sportzahnmediziner ist jedoch in Punkto Traumatologie bestens ausgebildet.     Es gibt jedoch zwei weitere Bereiche denen der Sportzahnarzt durchaus Beachtung schenken muss. So ist das akribische Auffinden und Eliminieren Leistungsmindernder Störfaktoren, wie versteckte Entzündungen oder falscher Biss, für einen Athletenkörper unverzichtbar. Als dritten Bereich sehen wir auch sehr viel Potential in den Möglichkeiten der Leistungsverbesserung durch spezielle Aufbissbehelfe, welche je nach Ausführung, die Bereiche Beweglichkeit, Schnelligkeit, Maximalkraft, Gleichgewicht, Stabilität, Ausdauer und Regeneration verbessern können.

Wir verstehen den Körper als komplexes Gesamtsystem und erkennen Zusammenhänge über die Grenzen unseres zahnmedizinischen Fachbereichs hinaus. Damit erschließen sich uns als Zahnmediziner ungeahnte therapeutische Möglichkeiten. Besonders im Bereich der orthopädischen Zahnmedizin im Bereich der Kopf-, Hals-, Rückenschmerztherapie-, der Gleichgewichts- und Schwerpunktkorrekturen sowie der respiratorischen Zahnmedizin, etwa bei Schlafapnoe oder Atmungseffektivierung, gibt es erstaunliche Erfolge.

In unserem Sportzahnmedizinischen Institut und in Zusammenarbeit mit Universitäten haben wir es uns zur Aufgabe gemacht Verletzungsprävention,  Leistungssteigerung und Regenerationseffektivierung  im Profi, - als auch Amateursport wissenschaftlich zu untersuchen und die Ergebnisse im Curriculum Sportzahnmedizin der DGSZM zu vermitteln. 
 

Anti Doping Kodex

Die Deutsche Gesellschaft für Sportzahnmedizin unterstützt den sauberen Sport. Die DGSZM verpflichtet sich vertrauensvoll und offensiv für die Richtlinien der NADA zu werben und diese stets einzuhalten. Es ist den Mitgliedern der DGSZM eine Ehre für den Spitzensport tätig zu sein.

Uneigennützig und loyal stehen die Mitglieder für Unterstützung deutscher und internationaler Top-Athleten. Dabei sollen wissenschaftliche Erkenntnisse aus dieser Tätigkeit auch dem Freizeit- und Breitensport zu Gute kommen. Die wissenschaftlichen Leitlinien und Stellungnahmen der DGZMK und Ihrer Fachgruppierungen gelten dabei als maßgebend.

 

                              

 

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